Daniel bloggt:

Update: 06.10.2019:

Eine längere „Bloggerpause“ (der Schock über den plötzlichen Tod meiner Schwiegermutter und ihrer jüngeren Schwester hat uns sprach- und mich zusätzlich schreiblos gemacht) geht mit Beginn des Herbstes zuende und ich sende mal wieder ein Lebenszeichen…Was ist in den letzten Wochen passiert?

Sportlich haben im Ballsport nach den Profis auch alle übrigen Ligen mit der Saison 2019/20 begonnen. In denen tummeln sich im Handball mit den Männern der HG Saarlouis (3.Bundesliga Süd), deren U19 (Bundesliga West) und den Frauen der Moskitos aus Marpingen (3.Bundesliga West) gleich drei Teams mit bezug zu mir, die bundesweit aktiv sind! Alle drei haben zu diesem frühen Zeitpunkt schon mindestens eine Partie gewonnen (die HG Herren schon vier) und damit bewiesen, dass Sie auch auf diesem hohen Niveau mithalten können!

Mein Sohn Noah, gerade frisch 15 Jahre jung geworden, ist mit Beginn dieser Runde in die U17 der HG Saarlouis aufgestiegen. Das bedeutet, in der diesjährigen Oberliga Saison ist er der Zweitjüngste in einem hochkarätigen Kader, der fast ausnahmslos aus Saarland-Auswahl-Spielern besteht. Dazu stehen auf seiner Position im Rückraum mit Marco Grigic und Konrad Wagner zwei bundesweite Topspieler des Jahrgangs 2003, die beide bereits als Stammkräfte in der U19 Bundesliga agieren. Deshalb ist klar, dass in dieser Saison seine Einsatzzeiten in den Ligaspielen deutlich kürzer sein werden als in der U15 Oberliga. Gleichzeitig steigt das allgemeine Spielniveau noch weiter an und speziell im Training kann er bei solchen Teamkollegen sicher viel mitnehmen. Noah nimmt diese Herausforderung an und hat sich deshalb nach längerer Überlegung entschieden, sich voll auf den Verein zu konzentrieren, dort dreimal pro Woche zu trainieren und dafür das wöchentliche Training in der Saarlandauswahl zu opfern. Das war keine Entscheidung gegen die Einheiten mit Weltmeister Christian „Blacky“ Schwarzer, sondern für die Schule ( die mittlere Reife steht an!) und nicht zuletzt auch mit Rücksicht auf seine Eltern gefällt, denen damit weitere zusätzliche Chauffeurdienste nach Saarbrücken erspart bleiben…

Ich selbst habe einige Ligen tiefer im Fussball das Ehrenamt des „Sportlichen Leiters“ beim Hermeskeiler SV übernommen. Dass dies eine schwierige Aufgabe werden würde, war von Beginn an klar. Denn neben einem neuen Trainerteam (für Björn Probst und Sascha Seimetz gleichzeitig auch die erste Trainerstation und damit wie für mich Neuland) standen dem Abgang von sieben Stammkräften lediglich zwei Neuzugänge aus dem eigenen Nachwuchs gegenüber! Dass der HSV I in der B Liga dann aber nach 5 Partien mit 0 Punkten und 2:23 Toren darstehen würde, übertraf alle negativen Erwartungen. Mit dieser desaströsen Bilanz und geschwächt durch weitere Verletzungen fuhr die Truppe zum Spitzenreiter SG Fidei….und fegte ihn mit 5:2 vom Feld…solche Geschichten schreibt nur der Sport! Es folgte ein 2:0 Heimerfolg gegen Schweich II und in Pölich mit 2:1 der nächste Sensationserfolg: wieder auswärts, wieder beim Tabellenführer und diesmal sogar in der zweite Halbzeit personell in Unterzahl! Das beweist einmal mehr, welch große Rolle auch die Psyche spielt und zeigt, dass wir trotz dünner Personaldecke mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Einsatz mit jedem in der Liga mithalten können.

Aber wie sagt meine Frau immer so schön: „Die Welt besteht nicht nur aus Sport!“

Deshalb reisten wir im September kurzentschlossen per Zug für 3 Tage an die Ostsee, genauer zum Timmendorfer Strand. Rein „zufällig“ fand da gerade ein Musikfestival statt, auf dem neben Scooter und Nena auch Michael Patrick Kelly auftrat. Natascha hatte uns sogar noch zwei VIP Tickets sichern können! Allerdings nur bis zum Bahnhof in Remagen….Da muss ich ich die Tickets bei einem hektischen Umstieg nachts um 01.22 Uhr verloren haben. So zumindest meine eigene Erklärung, nachdem ich in Hamburg erfolglos meine Tasche nach den Karten abgesucht und damit bei meiner Frau kurzzeitig Schnappatmung hervorgerufen hatte. Was nun? In der Tourist Information in Timmendorf, dem Veranstalter, machte man uns keine großen Hoffnungen auf Ersatz (ein Anspruch bei Verlust besteht natürlich nicht). Zumindest versprach mir der zufällig anwesende Konzertchef, sich am nächsten Tag nochmal bei mir zu melden. Und er hielt nicht nur Wort, sondern geleitete uns am nächstem Abend sogar persönlich in den VIP Bereich der Veranstaltung. Weltklasse!!!

Tausend Dank,Herr Nitz!

Das Konzert war dann ein mega Erlebnis und auch der weitere Aufenthalt am Meer sehr angenehm, nur leider viel zu kurz…

M.P. Kelly hautnah


Gute Meerluft und viel Sonne an der Ostsee



Ein weiteres Highlight im September war unser Ausflug in die Eifel: eine Übernachtung in einem ehemaligen Kloster, heute Hotel, in Hillesheim und der Besuch des „Krimifestivals Tatort Eifel“ in Daun standen auf dem Programm. Dort waren wir am Abend Gast der Abschlussgala, moderiert vom bekannten Schauspieler Oliver Mommsen, dem ich vor Beginn der Veranststaltung promp über den Weg lief, auf der Toilette…Davon war er zum Glück nicht allzu geschockt, er konnte jedenfalls später zum Höhepunkt der Gala den Preis für das beste Ermittler Duo im deutschen Fernsehen ankündigen, den “ Roland- Preis“, der alle zwei Jahre verliehen wird. Diesmal hatte die Jury, unter anderem bestehend aus Tatort Kommissar Dietmar Bär und Schauspielerkollegin Ulrike Kriener, den Polizeiruf 110 ausgewählt. Konkret das Gespann Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau. Beide waren samt Crew persönlich anwesend und nahmen sichtlich gerührt nach lobenden Worten der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und unter unserem und dem Applaus der weiteren 500 Gäste die Statue des Roland entgegen.

Preisverleihung an den Polizeiruf 110

Laudator Dietmar Bär

Anfang Oktober hatten Natascha und ich nach langer Zeit mal wieder die Möglichkeit, das Theater Trier zu besuchen. Auf dem Programm stand ein Stück, welches neugierig machte: „Rain Man“. Den meisten bekannt aus der TV Verfilmung mit Dustin Hofmann und Tom Cruise. Im Mittelpunkt steht das Thema Autismus. Und unsere Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Von Reihe 2 konnten wir aus nächster Nähe gebannt verfolgen, wie das gesamte Ensemble mit hoher Intensität und Spielfreude das ausverkaufte Haus in seinen Bann zog. Vor allem Klaus-Michael Nix als die autistische Figur „Raymond“und Dimetrio-Giovanni Rupp als sein zunächst egozentrischer, später Gefühle zeigende Bruder „Charlie“ agierten beeindruckend. Das Stück läuft auch noch im November und Dezember in Trier und kann ich jedem Theaterfreund nur wärmstens empfehlen!

Szene aus „Rain Man“, Theater Trier (Foto Trierischer Volksfreund)

Apropos „Wärme“…Die wird wohl außerhalb der eigenen vier Wände bis zu meinem nächstem Blog ( geplant in vier Wochen) zunehmend seltener. Nichtsdestotrotz hoffe ich noch auf einige angenehme Herbsttage und wünsche allen Lesern, Kunden, Freunden und Bekannten einen „goldenen Oktober“!

Daniel Weinand

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Kommentare (9)

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    Patrik Werle

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    Zur not habe ich noch einen TT Schläger.??

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      Daniel_Weinand

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      Sauwer…Komm einfach mit!!!

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    Antonia

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    Danke lieber Schwiegersohn

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    Patrik Werle

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    SO und die Umschlagbaren Momente in der Bäckerei!?.

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      Daniel_Weinand

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      Für die bist alleine Du zuständig! ?

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    Andreas Schuh

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    Sehr schön jedes mal deinen Blog zu lesen, macht Spaß. Weiter so!!!

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    Patrik Werle

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    Nur der Jupp und die beiden Herrmans können die Nachfoge antreten.

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    Lothar Müller

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    Hallo aus Kastel.
    Ein schöner Blog, welcher sich total kurzweilig lesen lässt.
    …und daher ein großes Lob verdient.

    Grüße Lothar

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      Daniel_Weinand

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      Vielen Dank!! Und viel Spaß auf dem „Hahn“ 😉

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